Conrad-Jakob Schiffner

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Conrad-Jakob Schiffner hat einen M.ed. in Gräzistik Schiffnerund Latinistik. Im Jahr 2013 hat er das Studium Humanmedizin in Magdeburg aufgenommen. Seine B.A.-Arbeit konzentriert sich auf die Interdependenzen von antiker stoischer und plotinischer Psychologie und geht deren Rezeption bis in die Wissenschaften der Moderne nach.

Seit Studienbeginn interessiert er sich besonders für Fragen der Rezeption antiker Texte beispielsweise bei den Kirchenvätern, mittelalterlichen Philosophen und Autoren der Renaissance, mit Berücksichtigung der Transformation antiker Gedanken in den modernen Naturwissenschaften. 2009 und 2012 arbeitete er als wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Projekt „Edition des Genesiskommentars aus der sog. Oktateuchkatene des Prokop von Gaza“ und von 2010-2012 im Teilprojekt „Körper und Heil: Transformationen des Umgangs mit dem Körper“ des Sonderforschungsbereichs 644 der HU-Berlin, geleitet von Christoph Markschies. 2009 arbeitete er außerdem für Johannes Helmrath über Ptolemaios und Strabo. Er befasste sich hierbei mit der Texttradition ihrer geographischen Werke vom Mittelalter bis zum Beginn moderner textkritischer Ausgaben (Excellence Cluster TOPOI). Seit August 2012 arbeitet er mit Volker Hess im Projekt: „Ways Of Writing“ (ERC) und ist dort zuständig für die Übersetzung lateinischer und griechischer Texte, die den Fellows die Arbeit mit ihren Texten erleichtert.

Seine Masterarbeit befasst sich mit dem Einfluss hippokratischer Aphorismen auf die Medizinerausbildung im Montpellier des 18. Jahrhunderts.

Editorial Collaboration
  • Markschies, Christoph / Schröter, Jens: Antike christliche Apokryphen in deutscher Übersetzung, 2 Bände, Tübingen 2012
  • Hess, Volker / Mendelsohn, Andrew: Fallgeschichte, Historia, Klassifikation. François Boissier de Sauvages bei der Schreibarbeit. N.T.M. 21 (2013), 61-92