Axel Hüntelmann

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Axel C. Hüntelmann hat zunächst Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Vechta (Abschluss Diplom) und im Anschluss Neuere und Neueste Geschichte an der Humboldt Universität zu Berlin studiert. Auf  den Magister Artium 2003 folgte 2007 Dissertation zum Reichsgesundheitsamt im Kaiserreich und in der Weimarer Republik (Publikation im Wallstein-Verlag 2008).

Studiumsbegleitend war Hüntelmann zwischen 1999 und 2005 für das Forschungsprojekt der MPG-Präsidentenkommission zur Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus tätig und vor allem für das Lektorat der Publikationsreihe zuständig. Seine weiteren beruflichen Stationen führten ihn als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Institute für Geschichte der Medizin an der Charité in Berlin und an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg mit dem Forschungsschwerpunkt Produktion und staatliche Regulation von Impfstoffen und Seren im deutsch-französischen Vergleich. Von 2008 bis 2011 hatte er eine Postdoc-Stelle an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology inne und wechselte danach an das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz.

Seit 2014 ist er Projektmitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Charité in Berlin und bearbeitet im Rahmen der ERC-Forschungsgruppe „Ways of Writing. How Physicians Know 1550-1950“ das Teilprojekt „Accounting“.

Forschungsschwerpunkte:

  • Geschichte europäischer Institutionen der öffentlichen Gesundheitspflege/bakteriologischer Forschungseinrichtungen/biopolitischer Institutionen (1850-1950)
  • Biographie Paul Ehrlich
  • Geschichte Labortiere (1850-1950)
  • Kulturgeschichte des Wachstums (1770-1970)
  • Medizinische Buchführung und ärztliches Rechnungswesen (1750-1950)